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Rechtsanwalt Firmenrecht Obernburg

Gerne beraten die Rechtsanwälte auch Mandanten aus den Regionen Miltenberg und Aschaffenburg

Nach Inkrafttreten der Handelsrechtsreform (1. Juli 1998) kann nun jedes gewerbliche Unternehmen - gleich welcher Größe - eine Firma in das Handelsregister eintragen lassen. Die Firmenbezeichnung kann nun auch ein Sach-, Phantasie- oder Namensfirma sein. Dies gilt einheitlich für alle Rechtsformen.

Zusätzlich ist künftig jedoch immer der entsprechende Rechtsformzusatz in der Firmierung zu führen, wie z.B. „e. K.", "eK", „e. Kfm." oder „e. Kfr." oder die Abkürzung „OHG", bzw. „KG" oder GmbH.

Wie auch bereits nach dem bisher geltenden Firmenrecht muss die Firma allerdings Unterscheidungskraft besitzen und darf nicht offensichtlich irreführend sein, so dass es zu Verwechslungen mit Mitbewerbern kommen kann. Die Firma darf daher keine Zusätze enthalten, die offensichtlich zur Täuschung geeignet sind. Unzulässig wäre beispielsweise die Firma „ABC Beratungs GmbH", wenn das Unternehmen lediglich Handel durchführt. Auch ist die Firma „XYZ Beratung Frankfurt KG" irreführend, wenn die Gesellschaft in Hamburg ansässig ist und dort in das Handelsregister eingetragen werden soll

Auch wenn die von Ihnen gewählte Firma den firmenrechtlichen Grundsätzen entspricht und Ihre Rechtsabteilung dies geprüft hat, so kann es dennoch vorkommen, dass sie nicht in das Handelsregister eingetragen wird. Dies könnte beispielsweise dann der Fall sein, wenn in derselben Stadt oder Gemeinde bereits eine gleichlautende oder verwechselbare Firmenbezeichnung im Handelsregister eingetragen ist.

Um nachträgliche Beanstandungen oder gar Abmahnungen bzw. kostspielige Änderungen zu vermeiden, können Sie sich gerne an unsere Kanzlei wenden. Wir werden dann gemeinsam die geplante Firma vorab abstimmen und Sie bis zur Eintragung begleiten.